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 Betreff des Beitrags: Beimischen von Spiritus in den Tank
BeitragVerfasst: Mo 13. Dez 2010, 14:36 
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Ich habe mal eine Frage zum Beimischen von Spiritus in den Tank.

Habe gelesen, dass man einen Schluck (Verschlusskappe) Spiritus mit in den Tank tun kann. Der Alkohol im Spiritus mischt sich mit dem Wasser
im Sprit und wir dann mit verbrannt und der Tank oder Vergaser gefriert nicht. Sei ein altes Hausmittel.

Kann jemand von Euch seine Meinung, bzw. Erfahrung dazu beisteuern? Ausserdem wären die evtl. zu erwartenden negativen Folgen nicht ganz uninteressant.

Danke und lg
Manfred

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Mo 13. Dez 2010, 14:36 




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BeitragVerfasst: Mo 13. Dez 2010, 14:57 
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Hab nur positive Erfahrungen gemacht... Hab in der kalten Zeit sogar bis zu 4 "Doppelte" in den Tank (Roller und Simson) gekippt, wenn der Tank fast leer war!
(Beim Trabi (ca. 24l) wurden es auch schon mal gute 100ml und mehr; aber unter 1/4l)

Auch (sehr) oft tanken führt dazu, dass sich im Tank nur wenig Kondenswasser bildet, weil ja befüllt weniger freie Oberfläche ist, wo Wasser kondensieren könnte... ;)

Nachteile oder Schäden? Nööö!

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Gruß Frank

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BeitragVerfasst: Mo 13. Dez 2010, 15:45 
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Danke Frank,

welche Menge Spiritus würdest Du dann bei dem 10-Liter-Tank der Ape 50 empfehlen?

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BeitragVerfasst: Mo 13. Dez 2010, 18:32 
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Ich denke, dass max 0,5% der Tankfüllmenge unter normalen Umständen absolut ausreichend sein sollten. Notfalls kann man auch mal bis 1% hochgehen.

10l = 10000ml
1l = 1000ml

1% 1000 ml = 10ml
ergo 1% von 10000ml = 100ml

100ml : 2 = 50ml = 0,5% von 10l


Falls du Sprit+Öl selber mischt (und es dabei sehr genau nimmst), kannst du dann die Spiritusbeigabe beim Sprit dazu addieren, um die richtige Ölmenge zu berechnen.

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Gruß Frank

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BeitragVerfasst: Mo 13. Dez 2010, 19:01 
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Ööööh Leute,

ist euch eigentlich bekannt, das schon seit Jahren dem Benzin an der Zapfsäule 5% Ethanol beigemischt wird ??
In Zukunft sollen sogar 10% druntergerührt werden.

Ich kenne jemanden, der schon seit Jahren mit 50% Spiritus fährt. Der Typ arbeitet im Labor und bekommt den geistreichen Sprit fast umsonst.
Seinem Roller hat es bis heute nicht geschadet nur der Verbrauch ist höher, da der Heizwert von Spiritus niedriger ist.
Dadurch resultiert natürlich auch eine etwas geringere Leistung.

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Einsatz

Ethanol-Kraftstoffe werden als Energieträger in Verbrennungsmotoren und Brennstoffzellen verwendet. Insbesondere der Einsatz als Benzin-Ersatz bzw. -Zusatz in Kraftfahrzeugen und neuerdings auch Flugzeugmotoren hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen.

Das Benzin-Alkohol-Gemisch wird in den Vereinigten Staaten als Gasohol und in Brasilien als Gasolina Tipo C bezeichnet. In den Vereinigten Staaten sind die Mischungen E10 und E85, die jeweils 10 % beziehungsweise 85 % Ethanol enthalten, verbreitet. In Brasilien wird an allen Tankstellen neben reinem Ethanol nur Benzin mit einen Ethanolanteil von 20 bis 25 % angeboten. Die Regierung ändert diesen Anteil entsprechend der Marktlage (Erntezeit) zur Preisregulierung zuweilen.

Neben der üblichen Verwendung von Ethanol als Ottokraftstoff-Zusatz gibt es auch erste Anwendungen mit Ethanol in Dieselkraftstoff in Form von Emulsionskraftstoffen.[3] Außerdem wird aus Bioethanol das Benzin-Additiv ETBE hergestellt.
Mischungen von Ethanol-Kraftstoff [Bearbeiten]
Ethanol-Kraftstoffgemisch E85
Andere Namen

Ethanol-Kraftstoff E85, E85, Ethanol-Benzin-Gemisch
Kurzbeschreibung Ottokraftstoff mit hohem biogenen Anteil für angepasste Motoren
Herkunft

hauptsächlich biosynthetisch,[1] teilweise fossil
Charakteristische Bestandteile

Ethanol (ca. 85 %), Superbenzin[4] (ca. 15 %)
Eigenschaften
Aggregatzustand flüssig
Dichte

0,785 kg/L (15 °C)
Heizwert

6,3 kWh/L (22,68 MJ/L) = 8,0 kWh/kg (28,8 MJ/L)
Brennwert

25,4 MJ/L (7,1 kWh/L)= 32,3 MJ/kg (9 kWh/kg)
Oktanzahl

ca. 102 ROZ
Siedebereich

55–180 °C[4]
Flammpunkt

< −21 °C[4]
Zündtemperatur 385 °C[4]
Explosionsgrenze 2,2–25,5 Vol.-%[4]
Temperaturklasse T3[4]
Explosionsklasse AII[4]
Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung [4]
Hochentzündlich
Hoch-
entzündlich
(F+)
R- und S-Sätze R: 11-37/38
S: (2)-7/9-16-33
UN-Nummer 1993[4]
Gefahrnummer 33
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Gängige Mischungen werden mit E2, E5, E10, E15, E25, E50, E85 und E100 bezeichnet. Die dem „E“ angefügte Zahl gibt an, wie viel Volumenprozent Ethanol dem Benzin beigemischt wurden. E85 besteht zu 85 % aus wasserfreiem Bioethanol und zu 15 % aus herkömmlichem Benzin. Bedingt durch die höhere Klopffestigkeit kann die Motorleistung mit E85 gegenüber herkömmlichem Benzin zum Teil deutlich gesteigert werden. Im Sommer 2002 erließ das Bundesministerium der Finanzen ein Gesetz zur Steuerbefreiung u. a. von Ethanol als Biokraftstoff zur Beimischung zu fossilen Kraftstoffen (ermächtigt durch EG Richtlinie 92/81/EWG Art. 8, Abs. 4).

Nach der Europäischen Norm EN 228 ist eine Beimischung von Bioethanol zu herkömmlichen Benzin von bis zu 5% zulässig (E5). Normale Benzinmotoren können ohne Modifikation mit E5 betrieben werden. Ab dem 1. Januar 2011 wird E10, also Benzin mit einer Beimischung von bis zu 10% Bioethanol, an deutschen Tankstellen zusätzlich zu E5 eingeführt.[5] E10 vertragen nur Fahrzeuge, die dafür ausgelegt sind. Für diese Fahrzeuge ist E10 ohne jede Einschränkungen verträglich. Etwa 90 Prozent aller benzinbetriebenen PKW in Deutschland können E10 tanken, für die übrigen 10% wird E5 bis mindestens 2013 angeboten. Neufahrzeuge sind in der Regel E10-tauglich. Die Verträglichkeit eines Fahrzeuges zu E10, sollte laut BMU, beim jeweiligen Fahrzeughersteller erfragt werden.[6]

In den Vereinigten Staaten wird bereits größtenteils E10 eingesetzt. Viele Fahrzeuge mit Ottomotor und voll geregeltem Kraftstoffsystem verkraften rein funktionell auch E25. Hierbei wird die großzügig dimensionierte Einspritzmengen-Korrekturregelung via Lambdasonde ausgenutzt. Problematisch sind Kraftstoffschläuche (v. a. Naturgummi), die nicht vom Hersteller für den Ethanolbetrieb freigegeben sind. In Brasilien werden 25 % Ethanol in das Normalbenzin gemischt. Mehr als 80 % aller dort verkauften PKW können wahlweise auch mit E100 oder einer beliebigen Mischung beider Sorten fahren. Motoren, die nur mit reinem Alkohol betrieben werden können, werden dort in der Automobilindustrie seit 1979 und seit 2005 für Kleinflugzeuge verkauft, die Flexible Fuel Vehicles werden seit 2003 angeboten. Japan will zukünftig bis zu 10 % beimischen und verhandelt derzeit mit Brasilien über Alkohollieferungen.

In Bad Homburg eröffnete am 2. Dezember 2005 die erste öffentliche Bioethanol-Tankstelle für E85 Deutschlands. Der Preis pro Liter ist jedoch in konventionellen Benzinfahrzeugen durch den bis zu 30-prozentigen Mehrverbrauch für den Verbraucher nicht unbedingt wirtschaftlicher als Eurosuper. Ein Mehrverbrauch an Ethanol ist vor allem durch den geringeren Heizwert des Kraftstoffs gegenüber Eurosuper bedingt. Ein Liter E85 hat einen Heizwert von etwa 22,7 MJ/L (Superbenzin ca. 32,5 MJ/L), woraus ein theoretischer Mehrverbrauch von ungefähr 43 % resultiert. In der Praxis kann der Mehrverbrauch jedoch deutlich geringer ausfallen, je nach Motor und Fahrprofil. Ein nicht speziell modifizierter Ottomotor erreicht durch den Einsatz von Ethanol keine Steigerung des Wirkungsgrades. Leistungssteigerungen oder eine Reduktion des Mehrverbrauchs durch höhere Verdichtungen werden durch die höhere Klopffestigkeit des Ethanols ermöglicht. Derzeit gibt es in Deutschland über 330 Tankstellen, die Ethanol-Gemische anbieten, Tendenz steigend.[7]
Modifikation der Verbrennungsmotoren [Bearbeiten]

Je höher der Anteil von Ethanol in einer Benzin-Ethanol-Mischung ist, umso weniger ist er für unmodifizierte benzinbetriebene Motoren geeignet. Reines Ethanol reagiert mit oder löst Gummi sowie Kunststoffe (z. B. PVC) und darf daher nicht in unveränderten Fahrzeugen verwendet werden. Außerdem hat reines Ethanol eine höhere Oktanzahl als übliches Benzin, was eine Änderung des Zündzeitpunkts ermöglicht. Wegen des geringeren Heizwertes muss der Durchsatz der Einspritzdüsen angepasst werden. Reine Ethanolmotoren benötigen auch ein Kaltstart-System, um bei Temperaturen unterhalb von 13 °C eine vollständige Verdampfung des Kraftstoffs in der Kaltlaufphase sicherzustellen. Bei 10 bis 30 % Ethanol-Anteil im Benzin sind gewöhnlich kaum Umbaumaßnahmen notwendig. Nicht alle großen Autohersteller garantieren eine störungsfreie Funktion des Motors bis zu einem Anteil von 10 % Ethanol, weil zum Beispiel unbeschichtete Aluminiumkomponenten angegriffen werden können. Seit 1999 werden eine zunehmende Anzahl von Fahrzeugen in der Welt mit Motoren ausgerüstet, die mit jedem möglichen Gemisch aus Benzin und Ethanol von 0 % Ethanol bis zu 100 % Ethanol ohne Änderung betrieben werden können.

In Europa ist Schweden bei der Beimischung von Ethanol Vorreiter. Ford verkaufte in Schweden bereits 15.000 Flexible Fuel Vehicle (FFV) (Stand: Dezember 2005). In Brasilien wurde im Dezember 2005 das dreimillionste FFV verkauft. Diese Fahrzeuge sind speziell für den Betrieb mit E85 konzipiert, das in Schweden bereits an 220 Tankstellen und in Brasilien flächendeckend verfügbar ist. Die FFV verbrauchen bei Betrieb mit E85 rund 35 vol% mehr Kraftstoff gegenüber dem Standardbenzinmodell bei Leistungssteigerungen bis etwa 20 % (Herstellerangaben). FFV können mit jeglicher Ethanol-Benzin-Mischung von 0 bis 85 % Ethanol betrieben werden. Bedingt durch die vom Benzin abweichenden (Verbrennungs-)Eigenschaften des Ethanols werden diese Motoren jedoch mit veränderten Werkstoffen hergestellt. Ein FFV kostet am Beispiel Saab 9-5 etwa 1000 Euro Aufpreis gegenüber dem Benzinmodell (Stand Februar 2007). Ein spezieller Sensor stellt im Betrieb fortlaufend das Mischungsverhältnis fest und regelt den Verbrennungsvorgang.
Vier typische brasilianische full-flex-fuel Modelle von verschiedenen Herstellern, umgangssprachlich als Flex-Auto bekannt. Diese Fahrzeuge laufen in beliebigem Gemisch mit Ethanol und Benzin.

In Brasilien bieten beinahe alle Hersteller ethanol-taugliche Fahrzeuge an. Sie haben bei Volkswagen den Zusatz Totalflex oder bei Chevrolet (Opel/GM) Flexpower und haben teilweise sehr ökonomische Motoren (1.0 City Totalflex oder 1.0 VHC Flexpower).

(Quelle:Wikipedia)

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LG Wilhelm
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BeitragVerfasst: Mo 13. Dez 2010, 21:16 
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Insel Ape hat geschrieben:
Ööööh Leute,

ist euch eigentlich bekannt, das schon seit Jahren dem Benzin an der Zapfsäule 5% Ethanol beigemischt wird ??
In Zukunft sollen sogar 10% druntergerührt werden...

Servus Wilhelm,

klar ist mir das bekannt, aber ich dachte, dass manche Spiritus noch zusätzlich in den Tank kippen. Also mehr, als schon
im Benzin beigemischt ist. Nachdem ich ja bekanntermaßen Schreibtischtäter bin, sind solche Sachen für mich doch Neuland,
zumindest was den 2-Takter betrifft. Beim Auto, usw. habe ich mir da noch keine Gedanken gemacht. Mein letzter 2 Takter
war eine Herkules Sport Bike 50 (Mokick) und die fuhr ich zwischen 1973 und 1975. Da gab es noch diese schönen
Gemisch-Zapfsäulen, bei denen man den Hebel einfach auf das Gemisch umstellen konnte, dann mit einem anderen Hebel
das Schauglas füllte und danach in den Mopedtank goß. Fertig wars - bezahlen - und ab ging es. :mrgreen:

Jetzt bin ich wieder da angekommen, wo ich 1975 aufgehört habe - beim 2-Takter. :mrgreen:

lg Manfred

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BeitragVerfasst: Di 14. Dez 2010, 18:45 
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Ob BIO bereits eingemischt oder nicht... Trotzdem kann der Mist einfrieren. Meist trifft es den Vergaser, wenn der dem kalten Fahrtwind ausgesetzt ist.
... und das trotz beigemengrtem BIO...

Komisch ist nur, dass wenn ca 0,5 -10% Spiritus dem Sprit beigemengt werden, das Wasser besser durchgezogen wird, ohne dass Leitungen oder Vergaser einfrieren.

Anscheinend ist nicht der Ethanol-Anteil, sondern der Methylethylketon-(1-Butanon-)Anteil (Zuschlagstoff) der entscheidende Faktor.


Bei den alten Fahrzeugen wurde doch z.B. auch auf Sommer- und Winterbetrieb aumgestellt. dabei wurde im Sommer Kaltluft (normal aus dem Motorraum) und im Winter vorgewärmte Luft (Vom Motorgehäuse oder aus dem Abgaskrümmerbereich) angesogen...
Hinzu komt noch, dass man den Vergaser durch ein Schutzgehäuse (Gummi, Plastik oder Metall vor klalter Zugluft schützen kann.

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Gruß Frank

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BeitragVerfasst: Di 14. Dez 2010, 19:38 
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OldMan hat geschrieben:
Ob BIO bereits eingemischt oder nicht... Trotzdem kann der Mist einfrieren. Meist trifft es den Vergaser, wenn der dem kalten Fahrtwind ausgesetzt ist.
... und das trotz beigemengrtem BIO...

Ist ja ganz klar,Frank. Gieß dir mal Spiritus auf die Hand und puste es an. Wird saukalt die Sache.
Wenn dieses Benzin-Spiritusgemisch im Vergaser fein zerstäubt wird, tritt genau dieser Kälteeffekt ein. Da wunderts überhaupt nicht, wenn der Vergaser mal einfriert.
Bei der Ape wird der Kühlstrom (Zylinderkühlung) direkt auf den Vergaser und Ansaugstutzen gelenkt. Das wird schon seinen Grund haben.

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BeitragVerfasst: Di 14. Dez 2010, 21:55 
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Zwischenbemerkung:
Bei Euch bekommt man einen richtigen Crashkurs! Nicht nur bei diesem Thema. :dhoch Danke.
lg Manfred

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BeitragVerfasst: Mi 15. Dez 2010, 03:13 
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Insel Ape hat geschrieben:
OldMan hat geschrieben:
Ob BIO bereits eingemischt oder nicht... Trotzdem kann der Mist einfrieren. Meist trifft es den Vergaser, wenn der dem kalten Fahrtwind ausgesetzt ist.
... und das trotz beigemengrtem BIO...

Ist ja ganz klar,Frank. Gieß dir mal Spiritus auf die Hand und puste es an. Wird saukalt die Sache.

Logisch, dieser Effekt tritt sogar auf, wenn du Wasser-Feuchtigkeit auf der Hand hast. Selbst dein eigener Schweiß kühlt dich!

Insel Ape hat geschrieben:
Wenn dieses Benzin-Spiritusgemisch im Vergaser fein zerstäubt wird, tritt genau dieser Kälteeffekt ein. Da wunderts überhaupt nicht, wenn der Vergaser mal einfriert

Irrtum! Ethanol ist ein Alkohol! Lege mal Hochprozentigen (z.B. Spiritus) ins Eisfach.
Beobachte, bei wieviel Grad Eigentemperatur der Alkohol einfriert! (Falls er überhaupt im Eisfach einfriert)
Komisch ist nur, dass früher sogar Spiritus in die Scheibenwaschanlage eingefüllt wurde, nur um das Einfrieren des Waschwassers bei Temperaturen um die Null Grad zu verhindern, was auch wirklich und nachweislich funktioniert! ... Teste es doch einfach mal selber!

Insel Ape hat geschrieben:
Bei der Ape wird der Kühlstrom (Zylinderkühlung) direkt auf den Vergaser und Ansaugstutzen gelenkt. Das wird schon seinen Grund haben.

Ja, der Grund ist, dass der Vergaser intern und in seiner äußeren Mechanik durch den Warmluftstrom am Einfrieren gehindert werden soll.
Auch hat ein vorgewärmtes Benzin-Luftgemisch einen nicht unwesentlichen Einfluß auf die Qualität der Verbrennung.


Tja Wilhelm, du zitierst nur einen Teil meiner Aussage, ignorierst aber den Rest des Textes...

Leider friert auch der mit Bio angereicherte Sprit unter der extremen Bedingungen "Wasseranteil im Sprit" ein, was aber bei entsprechend mit Spiritus angereichertem Sprit nicht oder nicht so schnell passiert.

Wilhelm, ich bitte dich... Auch du hast früher garantiert unter bestimmten Umständen Spiritus in den Sprit gekippt oder Spiritus als "Frostschutzmittel" eingesetzt.

Der Vorteil am Spiritus ist der, dass er wirklich langanhaltend einen gewissen kleinen Anteil Wasser binden kann, was mit normalem Alkohol nicht geht, weil sich Wasser und Alkohol voneinander getrennt absetzen: Wasser natürlich unten, da es eine höhere Dichte als Alkohol hat. ;)

Checke mal dieses Datenblatt, dann siehst du, dass Spiritus eine vergällte Ethanol-Wasser-Mischung ist.
Eben diese Eigenschaft ermöglicht es dem Spiritus noch einen kleinen Wasseranteil aufzunehmen, bevor dieses Ethanol-Wasser-Gemisch gesättigt ist.

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Gruß Frank

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